So allmählich hat sich der grumpy Herbst in Deutschland eingeschlichen. Heute hängt eine graue Wolkenwand am Himmel, es nieselt leicht und es ist nass-kalt. Brrr. Gegen die trübe Herbst-Stimmung habe ich meine ultimative Gute-Laune-Strategie entwickelt: zu Haus mit heißem Tee und Schokokeksen Filme mit Karibik/Insel-Touch anschauen. Aloha!
Meine Top-Five der ultimativen „Strandfilme“, von mir getestet und für gut befunden:
Platz 5: FLUCH DER KARIBIK 2

Auch wenn die opulenten Kostüme und skurillen Figuren leicht von der traumhaften Kulisse ablenken, gibt es im zweiten Teil gefühlt mehr Sonne, Strand und Meer als im ersten Teil. Ein Film, bei dem es nicht auf die Handlung sondern auf den Spaßfaktor ankommt.
Platz 4: INTO THE BLUE

…aka Softporno mit Jessica Alba
…meines Wissen leiht Mann sich diesen Film nur wegen Mrs. Alba im knappen Bikini aus, aber auch die männlichen Protagonisten können sich sehen lassen
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Die (nebensächliche) Handlung: Vier junge Erwachsene versuchen einen Schatz zu bergen, was ihnen durch Gangster erschwert wird. Untermalt wird das ganze Spekatakel mit sexy Tauschsequenzen, bei der die Kamera genüsslich jedes Körperteil von Jessica Alba genauer unter die Lupe nimmt, zugegeben, sie gilt nicht ohne Grund als die Schauspielerin mit dem sexiest Hintern in Hollywood.
„Into the blue“ ist ein harmloser Unterhaltungsfilm mit spannenden Wendungen. Die Geschichte wurde übrigens schon mal unter dem Titel „Die Tiefe“ mit der nicht minder hübschen Jaqueline Bisset verfilmt, die ein Tick mehr Charisma als Jessica Alba versprüht.
Platz 3: THE BEACH

Ein Backpacker- und Aussteigerfilm über drei Urlauber, die einen versteckten Strand finden, an dem junge Erwachsene nach eigenen Regeln in einer Kommune leben. Nach der anfänglich unbeschwerten Phase gerät die Gemeinschaft jedoch durch Machtkämpfe und durch den Druck von Einheimischen der Gegend zu zerbrechen und die Mitglieder fangen an, sich gegenseitig zu tyrannisieren.
Keine leichte Kost sondern, sondern mit dramatischen Höhepunkten von „Trainspotting“-Regisseur Danny Boyle, eignet sich für DVD-Abende mit Freunden, zum hinterher bei-einem-Wein-darüber-diskutieren.
Nicht so anspruchsvoll wie „The beach“, aber macht mir deutlich bessere Laune
Platz 2: SECHS TAGE, SIEBEN NÄCHTE

Na gut, über Harrison Fords schauspielerischen Künste kann man sich streiten…ich finde, er zieht immer die gleiche Fresse ob in „Indiana Jones“ oder „Star Wars“…und auch in „Sechs Tage, sieben Nächte“ agiert er als rauer Haudegen…dafür funktioniert das Paar Ford und Anne Heche ganz gut.
Die Komödie ist eigentlich sowas wie „Harry und Sally“ auf Bora Bora (Anne Heche erinnert auch an Meg Ryan). Die zwei landen ungewollt auf einer Insel, können sich anfangs nicht ausstehen, versuchen in der Wildnis zu überleben und irgendwann knistert es natürlich auch zwischen ihnen. Gegen Ende des Films wird er Tempo-reicher.
Platz 1: JOE GEGEN DEN VULKAN

Kennt fast kein Mensch, gehört aber zu einen meiner Lieblingsfilme und ist ein früher Tom Hanks/Meg Ryan-Film aus der Zeit vor „Schlaflos in Seattle“ und „E-M@ail für dich“.
Tom Hanks bekommt in dem Film die Diagnose nur noch wenige Wochen zu leben, gibt seinen deprimierenden Büro-Job auf und sticht in See mit Kurs auf eine paradiesische Südseeinsel. Er hat einen Deal mit einem reichen, amerikanischen Insel-Besitzer abgeschlossen: Er darf sich alles leisten, wovon er je geträumt hat, muss dann aber am Ende seiner Reise in einen Vulkan springen, weil die Tradition einer Insel alle Jahre ein Menschenopfer fordert.
„Joe gegen den Vulkan“ ist etwas verschroben, nachdenklich und philosophisch. Er geht auf die Fragen ein, wie man seine Lebenszeit nutzen sollte, es geht um Mut und unterschiedliche Lebenseinstellungen. Die Kritiker haben den Film nicht gemocht und zugegeben die Inszenierung hätte besser sein können, doch trotzdem ist die Handlung erfrischend originell und poetisch. Am besten guckt man den Film zum ersten Mal alleine, um sich ganz auf die Dialoge einzulassen. Wer dies tut, wird sein Leben hinterher viel mehr zu schätzen wissen!
Übrigens startet demnächst die Komödie „All inclusive“ in den Kinos (zu deutsch „Auf Kuschelkurs“ *räusper*) über Paare, die im Urlaub auf Tahiti ihre Eheprobleme ausfechten, hehe, ich bin gespannt
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